Lungern

Auch in diesem Jahr ist der Austragungsort der zweiten Juni Tour die Zentralschweiz. Und schon das vierte Mal in Folge ist das Wetterglück auf unserer Seite. Wir besteigen bei Sonnenschein die Gondel auf den Turren. Oben angekommen befinden wir uns jedoch in den Wolken, doch die Sonne drückt durch und so starten wir nach einem Kaffee zur Tour. Einfahren in der Horizontalen ist nicht lange angesagt. Schon bald geht es steil nach oben. Doch dies hat absolut Vorteile, denn je höher wir steigen, desto mehr verziehen sich die Wolken. Schon bald wechselt die Szenerie und wir können je länger je mehr die super Aussicht geniessen. Gegen Mittag kommen wir beim Berghaus Schönbüel an und entschliessen uns, dort eine kurze Rast zu machen. Auf der Terrasse geniessen wir nebst dem kühlen Getränken das wunderbare Panorama auf die Berner Alpen. Danach geht es weiter, schon bald sind die ersten Schneefelder zu überqueren. Es gibt die unterschiedlichsten Arten für dieses Unterfangen, doch bald gibt es ausser der Variante dadurch keine Alternativen mehr. Schon kommt ein alter Bekannter zurück, einige Wolkenfetzen erinnern an den Start der heutigen Tour und drüben die Sicht. So machen wir uns bei wechselten Sichtbedingungen über den Kretenweg. Hier muss das Bike einige Male gestossen oder getragen werden. Denn hier verträgt es keine Fehler, da es auf beiden Seiten steil hinunter geht. Konzentriert, aber mit Smileys im Gesicht lassen wir den Kretenweg hinter uns und lassen uns für die Mittagsrast im kräftigen Grün nieder. Während des Essens streifen unsere Blicke immer wieder in die Weite. Einmal mehr wird uns bewusst, wie toll unser Sport doch ist und an was für schöne Orte er uns bringt. Danach folgt das Dessert, die Abfahrt hinunter nach Kaiserstuhl. Sie bietet uns so ziemlich alles, was das Bikerherz höher schlagen lässt. Viel zu schnell kommen wir am Seeufer an. Wir entschliessen uns, in Kaiserstuhl den Zug hoch zum Brünigpass zu besteigen. Dies um den Tipp eines Bikers, welchen Irene und Remo morgens im Zug kennengelernt haben, auszuprobieren. Die Wartezeit nutzen wir mit kühlen Getränken in der Gartenwirtschaft eines gemütlichen Restaurants. Gegen vier Uhr kommen wir dann auf dem Brünigpass an und machen uns auf die Testfahrt. Der Weg geht zwar nicht nur runter, doch die Trailbeschaffenheit lässt die kurzen Mühen der Gegenanstiege schnell vergessen. Nach guten 350 Metern zusätzlicher Abfahrt kommen wir in Lungern an – was für ein Tag. Herzlichen Dank an Chrigu für die erneute super schöne Tour, es hat grossen Spass gemacht! Vielleicht das nächste Mal auch mit Dir?

Hier noch einige Eindrücke der Tour: