Auffahrtsweekend

Mittwoch, 12. Mai 2021

In diesem Jahr fahren wir bereits wieder am Mittwochabend ins Wallis für unser Auffahrtsweekend. Mia und Christoph, Pamela und Martin sowie Irene, Daniel und Remo mit ihren Autos und Claudia und Martin mit dem ÖV. Gegen halb acht Uhr treffen wir uns in der Bar des Hotels und warten auf das Eintreffen von Claudia und Martin, damit wir dann zusammen das Abendessen geniessen können. Obwohl Claudia und Martin sich bereits im Zug verpflegt haben, gesellen sie sich trotzdem zu uns und wir geniessen den gemeinsamen Austausch. Remo gibt nach der Rücksprache mit Chrigu noch den Treffpunkt für die erste Tour an André und Andy durch und somit ist alles bereit für den nächsten Tag.

Donnerstag, 13. Mai 2021

Um acht Uhr ist das Morgenessen angesagt, da wir um halb zehn Uhr den Treffpunkt auf dem Parkplatz des Hotels haben. Das Wetter verspricht aktuell nicht so tolle Aussichten und der Wind fegt durchs Rhonetal. Doch zur Zeit beschäftigt uns dies bei der morgendlichen Stärkung noch nicht. Dies wird sich jedoch bald ändern, spätestens als wir das Hotel verlassen um unsere Bikes im Velokeller zu holen. Die Temperaturen erinnern eher an eine Skitour als eine Biketour. Aber zum Glück haben wir ja einiges an Funktionsbekleidung ;o) und nach der Begrüssung von André, Andy und Chrigu machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof, um unsere Sachen für den Lunch einzukaufen. Danach geht es Richtung Fully und wir geniessen die Einfahrstrecke in der Ebene, wenn auch je nach Richtung der Wind uns ein bisschen einbremst. Doch spätestens als es nach oben geht, spielt dies nicht mehr so eine grosse Rolle und die Steigungsprozente übernehmen den Lead. Schon bald ist eine Tenueerleichterung angesagt und danach geht es für eine ganze Weile nur noch nach oben. Kurz vor dem Mittag haben wir den Ausgangsort der ersten Abfahrt erreicht und machen uns bereit für das Verarbeiten des Mitgebrachten. Nach einem kurzen Intermezzo mit einer sehr netten Wanderin können wir uns es am Tisch bequem machen und das Mittagessen geniessen. Die Temperaturen lassen keine ausgedehnte Mittagsrast zu und schon bald sind wir auf dem Weg nach unten. Ein genialer Trail erwartet uns und viel zu schnell sind wir auf dem zweiten Aufstieg des Tages. Dies kann man wörtlich nehmen, denn es ist öfters Schieben und Tragen angesagt. Doch dies gehört bei Chrigu einfach dazu und schon bald geht es wieder hinunter. Kurz vor der Talebene entschliessen wir uns, nochmals einen Aufstieg unter die Stollen zu nehmen. Doch auch dieser lohnt sich, denn die Abfahrt, welche einige schon von früher kennen, lässt keine Wünsche offen. Mit breiten Smileys kommen wir im Rhonetal an und fahren zurück nach Martigny. Dort geht es zur Gelateria, wo wir uns vom süssen Eis verwöhnen lassen. Danach geht es zum Apéro und danach zurück ins Hotel. Dort verlassen uns André und Andy, die nur einen Tag mit dabei sind. Beim Abendessen besprechen wir den nächsten Tag und gehen voller schöner Erlebnisse zu Bett.

Freitag, 14. Mai 2021

Auch am Freitagmorgen wird um acht Uhr gefrühstückt, um danach in der Nähe des Bahnhofs das Mittagessen zu besorgen. Doch zuerst verabschieden wir uns von Mia und Christoph, welche das Auffahrtsweekend im Freiburgerland verbringen. Danach besteigen wir den Zug nach Salvan, dem heutigen Austragungsort der Tour. Heute steht keine ebene Einfahrstrecke zur Auswahl, nach dem Bahnhof geht es bereits steil nach oben, doch es wird bald wieder gemächlicher mit der Steigung und so erklimmen wir Meter für Meter bis hoch zum Schnee. Kurz unterhalb der Bergstation richten wir uns für das Mittagessen ein und ein ortskundiger Biker bespricht sich mit Chrigu. Er ist der Meinung, dass die geplante Tour auf Grund des Schnees nicht möglich ist und hat einen Tipp für eine Alternative. Zum Dessert gibt es Eis, nein nicht nicht ganz, aber der Start zur Abfahrt führt durch ein Schneefeld. Und wir werden noch ein- zweimal durch solche Überbleibsel des Winters eingebremst. Doch dies trübt den Abfahrtsspass nicht, ganz im Gegenteil. Bald sind wir wieder auf der Höhe des nächsten Aufstiegs und auf der alten Postkutschenstrecke fahren wir hoch bis nach Finhaut. Unglaublich, was die früher mit den Postkutschen für Strecken bewältigt haben. Nun geht es auf dem Trail des ortskundigen Biker weiter, doch auch hier geht es nicht ohne Tragen und Schieben – scheint den Wallisern in den Genen zu sein ;o). Doch auch hier lohnt sich die Anstrengung, denn der Trail zurück nach Les Marécottes lässt unsere Technikerherzen höher schlagen. Dazu kommt noch der einsetzende Regen, welcher die Angelegenheit noch ein bisschen kniffliger macht. Danach folgt noch eine Strecke auf der Teerstrasse zurück nach Salvan, wo das Dessert auf uns wartet. Die über vierzig Kurven lassen wohl keine Bikerin und keinen Biker kalt. Obwohl die Temperaturen samt Regen dies vermuten liessen, aber mit der nötigen Geschwindigkeit kommt auch die Wärme ;o). In Tal angekommen fahren wir zurück nach Martigny, wo erneut ein Apéro auf uns wartet. Chrigu verabschiedet sich danach und der Rest geht zum Italiener – Pasta! So gestärkt fallen wir, nach der Rückfahrt ins Hotel, glücklich in die Federn.

Samstag, 15. Mai 2021

Auch am Samstag ist nach dem Morgenessen die Fahrt zum Bahnhof sowie der Einkauf des Mittagessens angesagt. Danach geht es mit dem Zug nach Sierre und kurz darauf mit der Standseilbahn Richtung Crans Montana. Doch unser Ausgangspunkt der heutigen Tour liegt nicht so weit oben und in Darnona steigen wir bereits wieder aus. Von jetzt an geht es der Sept-Bisses-Tour entlang. Da der Fotograf heute den Guide spielt, gibt es von dieser Tour nicht viele Bilder. Doch die vielen tollen Eindrücke der Tour bleiben den Teilnehmerinnen und Teilnehmer wohl auch so in bester Erinnerung. Auch wenn zum Schluss kurz vor Sion der Regen das Erlebnis noch trüben wollte, wir lassen uns das Erlebte dadurch nicht vermiesen. Nach einem kurzen Apéro in der Altstadt von Sion besteigen wir den Zug nach Martigny. Nach der wärmenden Dusche ist ein zweiter Apéro sowie die Verabschiedung von Pamela und Martin angesagt. Nun sind wir nur noch fünf für den Sonntag. Beim Abendessen besprechen wir die Möglichkeiten für die Tour am nächsten Tag, welche auf Grund der Wettervorhersagen nicht allzu rosig sein dürften.

Sonntag, 16. Mai 2021

Nach dem Ausschlafen treffen wir uns im Frühstücks Saal und die Wolken hängen tief im Tal. Zur Zeit ist es zwar von oben trocken, aber in der Nacht hat es ziemlich intensiv geregnet. Claudia und Martin scheint dies nicht zu stören, bei Irene, Dani und Remo sieht es jedoch anders aus. So kommt es, dass sich nur die zwei Unerschrockenen auf die Bikes schwingen und eine Tour zum Col des Planches unternehmen. Die anderen drei fahren gestärkt vom ausgiebigen Morgenessen mit dem Auto zurück in die Heimat. Doch eines ist sicher, wir werden alle wieder kommen – vielleicht bist du dann auch dabei?