24h Fahrt ans Meer

04. Juli 2026
Mit dem Rennvelo von Oberried ans Meer – ein unvergessliches Abenteuer
Eine herzliche Begrüssung in Ettingen liess bereits erahnen, wie sehr sich alle auf dieses Abenteuer gefreut hatten. Nachdem alles verladen war, ging die Reise los Richtung Oberried. Dort wurden wir von Märku herzlich empfangen und mit feinen Cremeschnitten überrascht. Nach einer kurzen Ansprache und vielen motivierenden Worten fiel endlich der Startschuss.
Die Fahrer und Begleitfahrzeuge machten sich gemeinsam auf den Weg Richtung Italien. Die beiden Begleitbusse wechselten sich regelmässig ab, sodass immer ein Fahrzeug in der Nähe der Rennvelofahrer war. Dadurch konnten die Fahrer jederzeit optimal mit Getränken und Verpflegung versorgt werden. Es gab immer wieder kurze oder längere Pausen, um Energie zu tanken. Die Stimmung war während der gesamten Fahrt hervorragend.
Über Freiburg und Martigny führte die Strecke hinauf zum Grossen St. Bernhard – ein 47 Kilometer langer Anstieg. Eine beeindruckende Leistung, vor der man nur den Hut ziehen kann. Jeder fuhr in seinem eigenen Tempo. Nach der Galerie wurde es empfindlich kalt, weshalb sich die Fahrer für die letzten Höhenmeter nochmals warm einpacken mussten. Im Licht des Sonnenuntergangs erreichten wir schliesslich den Pass, wo eine warme Lasagne auf uns wartete – genau das Richtige nach diesem Kraftakt.
Mittlerweile war es bereits nach Mitternacht, als die Fahrt weiter Richtung Aosta führte. Mit jedem Höhenmeter bergab wurde es wieder wärmer, sodass bald wieder kurze Kleidung angesagt war. Etwa jede Stunde legten wir eine kleine Pause ein. Obwohl die Müdigkeit langsam spürbar wurde, blieb die Motivation ungebrochen.
Am Morgen stärkten wir uns mit einem ausgiebigen Frühstück. Anschliessend gönnten sich die Fahrer einen kurzen Powernap, bevor es in die sommerliche Hitze Italiens weiterging. Die Strecke führte vorbei an Flüssen, durch malerische Landschaften und entlang von Haselnussplantagen immer weiter Richtung Süden. Die Temperaturen stiegen deutlich an, weshalb genügend trinken besonders wichtig war.
Zum Schluss warteten nochmals zwei anspruchsvolle Anstiege. Doch die Vorfreude auf das Meer machte alle Strapazen vergessen. Die letzte Abfahrt mit dem ersten Blick auf das glitzernde Wasser war ein ganz besonderer Moment. Als wir schliesslich das Meer erreichten, war die Freude riesig. Nach einem erfrischenden Sprung ins Wasser ging es ins Hotel und anschliessend gemeinsam zum wohlverdienten Nachtessen.
Am nächsten Tag traten wir mit den Begleitbussen die Rückreise nach Oberried und anschliessend nach Hause an – müde, aber voller unvergesslicher Erinnerungen.
Ein herzliches Dankeschön geht an Remo für die hervorragende Organisation dieses einzigartigen Abenteuers. Ebenfalls vielen Dank an Dave vom Gellert Velo Team für den zur Verfügung gestellten Bus und den Powerfood sowie an Thömus für den Bus und die wertvolle Unterstützung bei der Organisation. Ohne euren Einsatz wäre dieses Erlebnis nicht möglich gewesen.
























































































