Bikewoche Wallis 2026

15. August bis 22. August 2026

Bikewoche – Tag 1: Walliser Trails, beste Aussichten und ein spontaner Plan B

Die Bikewoche stand endlich vor der Tür und die Vorfreude war bei allen riesig. Ob für einzelne Tage oder gleich die ganze Woche – Hauptsache, die Bikes konnten endlich wieder ausgepackt werden!

Am Samstag trafen sich Remo, Irene, Mäni, Chrigu, Michel, Dani und Joëlle in Gampel. Von dort ging es gemeinsam weiter nach Leukerbad. Mit der Gondel fuhren wir hoch zur Rinderhütte, wo unsere erste Tour startete.

Und was soll man sagen: Das Wallis zeigte sich von seiner besten Seite! Traumhafte Aussichten, abwechslungsreiche Trails und jede Menge Spass begleiteten uns auf den ersten Kilometern. Einzig unsere E-Bikes sorgten zwischendurch für die eine oder andere Herausforderung. Zum Glück hatten wir mit ChatGPT einen digitalen Helfer dabei, der uns bei den technischen Problemen immer wieder mit Rat und Tat zur Seite stand. 😄

In der Trächu hittu legten wir eine wohlverdiente Pause ein und liessen uns mit feinem Essen verwöhnen. Gut gestärkt ging es danach weiter. Der zweite Teil der Tour verlief allerdings nicht ganz nach Plan, denn ein gesperrter Weg zwang uns zu einer spontanen Routenänderung. Aber im Wallis gilt schliesslich: Für jeden Plan gibt es einen Plan B!

Also suchten wir uns eine neue Route und wurden erneut mit tollen Trails und herrlichen Landschaften belohnt. So ging es schliesslich zurück nach Gampel.

Dort verabschiedeten wir uns von Michel und Dani, bevor wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft in Visperterminen machten. Angekommen hiess es erst einmal: Zimmer beziehen, Gepäck verstauen und gemütlich etwas essen.

Zufrieden und müde fielen wir ins Bett – denn schliesslich wartete bereits der nächste Tag und damit das nächste Bike-Abenteuer auf uns! 🚵‍♀️🚵‍♂️🍻

Bikewoche – Tag 2: Der Genusstag

Nach dem actionreichen Start am Vortag stand heute ganz klar eines im Mittelpunkt: Genuss! Wir starteten direkt von Visperterminen aus und liessen es etwas gemütlicher angehen. Wobei „gemütlich“ bei einer Bikewoche natürlich immer relativ ist – denn auch heute durfte eine Portion Hike & Bike nicht fehlen. 😄

Unsere Tour führte uns durch verwunschene Wälder, idyllische Täler und über beeindruckende Berglandschaften.

Ich wusste bis dahin allerdings noch nicht, dass man ein Bike so weit nach oben schieben kann und danach irgendwo wieder auf einen Trail gelangt. Aber auch das gehört offenbar zu einem gelungenen Bike-Abenteuer dazu!

Und dann war da noch dieser eine böse Anstieg. Remo und Mäni konnten den Motor ihrer neune Bikesgerade mal richtig testen. Mit einem riesen Grinsen kamen sie oben an. Und Irene machte das alles ohne Motor –  Respekt! 💪🚵‍♀️

Doch nicht nur landschaftlich wurden wir verwöhnt. In der Region Visperterminen fand ein Fest mit zahlreichen kulinarischen Ständen statt – und irgendwie schien unsere Route verdächtig gut an all diesen Leckereien vorbeizuführen. 😉

Bei der ersten Pause wartete eine feine Gulaschsuppe auf uns. Etwas später folgte schon der nächste kulinarische Höhepunkt: Grilliertes. Und weil man im Wallis natürlich nicht einfach so an einem Fest vorbeifahren kann, durfte zum Abschluss das Raclette keinesfalls fehlen.

Zwischendurch sorgten spontane Abkühlungen für zusätzliche Unterhaltung. Der eine oder andere stürzte sich kurzerhand in den See, während andere eine kleine Kneipptour einlegten. Hauptsache, jeder kam auf seine Kosten!

So wurde aus dem zweiten Biketag eine perfekte Mischung aus Biken, Hike & Bike, Natur, Kulinarik und geselligem Beisammensein. Ein echter Genusstag eben – und die Erkenntnis, dass man auf dem Bike offenbar problemlos genug Kalorien verbrennen kann, um sie gleich wieder nachzuladen. 😄🚵‍♀️🍲🔥🧀

Bikewoche – Tag 3: Regen, Genuss und trockene Trails

Von diesem Tag gibt es ausnahmsweise keine Fotos – schliesslich war es nicht gerade „hibsch“. 😄 Das Wetter zeigte sich von seiner nassen Seite und immer wieder regnete es. Aber echte Biker lassen sich davon natürlich nicht aufhalten!

Also hiess es: Regenjacke an und los. Unser Ziel war die Moosalp, wo wir uns erst einmal von einem feinen Essen verwöhnen liessen. Bei so einem Wetter schmeckt es gleich doppelt so gut – und schliesslich braucht ein Biker auch die nötige Energie.

Gut gestärkt ging es danach auf den Trail bergab. Zwischendurch machte der Regen allerdings wieder einmal deutlich, wer hier eigentlich das Sagen hatte. Wir nutzten die Gelegenheit für eine Regenpause in einem kleinen, süssen Café.

Aus der kurzen Pause wurde schnell ein gemütlicher Zwischenstopp. Bei Kaffee, guten Gesprächen und viel Gelächter verging die Zeit wie im Flug. ☕️😄

Als sich endlich ein gutes Wetterfenster auftat, machten wir uns wieder auf den Weg und fuhren weiter nach unten. Und siehe da: Die Trails im Wald waren erstaunlich trocken! So konnten wir den Rest der Abfahrt richtig geniessen.

Wieder zuhause wartete dann allerdings noch eine letzte Disziplin auf uns: Bikeputzen! Nach all dem Regen waren unsere Bikes kaum wiederzuerkennen. Also wurde geschrubbt, gespült und geputzt.

Auch ohne Sonnenschein und Fotowetter war es einmal mehr ein richtig schöner Biketag. Denn am Ende zählt nicht das Wetter – sondern die Geschichten, die man daraus macht. 🚵‍♀️🌧️☕️😄

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Bikewoche – Tag 4: Bintal – Wind, Gipfel und Lausbuben

Heute durfte Joëlle die Tour aussuchen – und da musste sie natürlich nicht lange überlegen: Bintal stand auf dem Programm! 😄

Von Visp ging es zuerst ganz gemütlich mit Zug und Bus ins Tal. Nach einer kurzen Kaffeepause waren wir bereit für den eigentlichen Teil des Tages: die Auffahrt.

Und die hatte es in sich! Rund drei Stunden Aufstieg lagen vor uns – begleitet von einem ziemlich heftigen Gegenwind. Zum Glück waren unsere beiden E-Biker Remo und Mäni zur Stelle und spendierten Irene immer wieder eine Portion Windschatten. Teamwork auf Walliser Art! 💨🚵‍♀️

Bei der Berghütte gönnten wir uns eine wohlverdiente Pause und stärkten uns für den nächsten Abschnitt. Danach nahmen wir den Trail Richtung Gipfel in Angriff.

Doch plötzlich wurden die beiden Männer zu richtigen Lausbuben. Mit ihren neuen Bikes wollten Remo und Mäni offenbar unbedingt beweisen, was diese so draufhaben. Sie rasten den Trail hinauf – und nach wenigen Sekunden waren von den beiden nur noch zwei Bikes und eine riesige Staubwolke zu sehen. 😄💨

Oben angekommen, wurden wir für die Strapazen mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Der Blick auf die Bergwelt war schlicht fantastisch. Allerdings machte uns der Wind ordentlich zu schaffen. Auf dem Pass war es bitterkalt, weshalb wir nicht lange verweilten und uns schnell wieder auf den Weg Richtung Mittagspause machten.

Nach einer Stärkung folgte zum Abschluss noch ein richtig schöner, kurviger Trail hinunter nach Brig. Je weiter wir nach unten kamen, desto angenehmer wurden auch die Temperaturen – und die Sonne zeigte sich wieder von ihrer besten Seite.

In Brig war dann klar: Nach so einem Tag haben wir uns eine Glace verdient! 🍦

Ein weiterer grossartiger Tag ging zu Ende – mit viel Höhenmetern, ordentlich Gegenwind, einer spektakulären Aussicht, zwei wilden Lausbuben und einem süssen Abschluss. Bintal – definitiv eine gute Wahl! 🚵‍♀️🏔️😎

Bikewoche – Tag 5: Zermatt

Vier Abfahrten, das Horu stets im Blick und ein langer Bike-Tag mit gemütlichem Abschluss

Am Donnerstag, 19. August 2026, stand im Rahmen unserer Bikewoche im Wallis ein ganz besonderer Tourentag auf dem Programm. Eine Bikerin und drei Biker starteten am Morgen mit ihren Bikes in Tärbinu und nahmen die Abfahrt hinunter nach Visp unter die Stollen. Dort stiess unsere zweite Bikerin zur Gruppe, und gemeinsam ging es mit der Bahn weiter nach Zermatt.

In Zermatt angekommen, folgte zunächst eine kurze Fahrt mit den Bikes durch den Ort zur Gondelbahn. Diese brachte uns hinauf zum Schwarzsee, dem Ausgangspunkt unserer ersten Abfahrt. Bevor es allerdings losging, durfte ein kurzer Zwischenhalt im Gartenrestaurant nicht fehlen. Bei bestem Wetter genossen wir den fantastischen Blick auf das imposante Matterhorn – oder wie es hier liebevoll genannt wird: das Horu.

Danach hiess es: Helme auf und ab auf den Trail! Die erste Abfahrt führte uns über abwechslungsreiche Wege hinunter nach Furi. Dort bestiegen wir erneut die Gondelbahn und liessen uns ein zweites Mal hinauf zum Schwarzsee bringen.

Oben angekommen, wartete bereits die nächste Abfahrt auf uns. Dieses Mal führte die Strecke hinunter zur Stafelalp, wo wir uns zum Mittagessen niederliessen. Auch hier war das Horu unser ständiger Begleiter und sorgte für eine einmalige Kulisse. Bei feinem Essen und Getränken stärkten wir uns für den weiteren Verlauf dieses abwechslungsreichen Tourentages.

Nach der Mittagspause ging es via Zmutt zurück nach Zermatt. Doch damit war der Bike-Tag noch lange nicht zu Ende. Von Zermatt aus brachte uns die Bergbahn mit mehreren Gondelfahrten hinauf bis zum Blauherd. Dort wartete bereits die nächste tolle Abfahrt auf uns – die dritte des Tages. Über abwechslungsreiche Trails ging es zurück nach Zermatt.

Nach all den Höhenmetern mit Bahn und Gondel hiess es nun wieder selbst in die Pedale treten. Von Zermatt fuhren wir mit unseren Bikes zurück nach Visp. Dort angekommen, hatten wir uns das verdiente Abendessen definitiv verdient. In der Pizzeria liessen wir uns mit feinem Essen und einem kühlen Getränk verwöhnen und konnten die Erlebnisse des Tages nochmals Revue passieren lassen.

Doch für zwei unserer Biker war der Tag damit noch nicht ganz beendet. Sie nahmen mit ihren E-Mountainbikes nochmals die Strecke von Visp hinauf nach Tärbinu unter die Räder – und dies mit einem beeindruckenden Schnitt von knapp 20 km/h. Die anderen drei liessen es etwas gemütlicher angehen und traten die Rückfahrt mit dem Postauto an.

Oben in Tärbinu angekommen, traf sich die Gruppe wieder. Zum krönenden Abschluss dieses langen und erlebnisreichen Tages durfte ein Apéro auf dem Balkon natürlich nicht fehlen.

Was für ein Tag! Tolle Trails, vier abwechslungsreiche Abfahrten, das Horu immer wieder im Blick, feines Essen und Trinken und vor allem eine super Gruppe machten diese Tagestour zu einem weiteren Highlight unserer Bikewoche im Wallis.

Bikewoche Tag 6: – Wetterpause

Wenn das Wetter nicht mitspielt – und trotzdem keine Langeweile aufkommt

Nach dem erlebnisreichen Bike-Tag vom Donnerstag zeigte sich das Walliser Wetter am Freitag, 20. August 2026, von seiner weniger freundlichen Seite. So entschlossen sich die verbliebenen drei Teilnehmenden – eine Bikerin und zwei Biker – schweren Herzens, auf eine weitere Biketour zu verzichten. Bei den unsicheren Wetterbedingungen war dies wohl die vernünftigste Entscheidung.

Für die beiden Biker stand trotzdem ein Ausflug rund ums Bike auf dem Programm. Mit dem Personenwagen ging es nach Oberried zu Thömus. Dort wurde bei einem Bike ein Austausch vorgenommen, während beim zweiten Bike der erste Service anstand. Auch solche Arbeiten gehören zu einer Bikewoche – schliesslich sollen die Bikes nicht nur gefahren, sondern auch bestens gepflegt sein.

Währenddessen nutzte unsere Bikerin den Tag für eine ausgedehnte Wanderung rund um Tärbinu. So wurde der wetterbedingte Ruhetag kurzerhand zur Gelegenheit, die Walliser Bergwelt einmal zu Fuss zu erkunden.

Am Abend gab es dann noch einen weiteren Grund zur Freude: Remo machte sich auf den Weg nach Visp, um Christoph abzuholen, der für die geplante Genusstour vom Samstag angereist war. Damit war unsere Runde wieder komplett und die Vorfreude auf den nächsten gemeinsamen Tag stieg.

Zu viert liessen wir den etwas ruhigeren Tag anschliessend bei einem gemütlichen Abendessen im Rothorn in Tärbinuausklingen. Bei feinem Essen und guten Gesprächen wurde über die vergangenen Tourentage gesprochen und gleichzeitig bereits gespannt auf die Genusstour vom Samstag vorausgeblickt.

Auch wenn an diesem Freitag die Bikes mehrheitlich im Trockenen blieben, war es ein gelungener Tag. Manchmal gehört eben auch eine wetterbedingte Pause zu einer Bikewoche – und sorgt dafür, dass man am nächsten Tag wieder mit umso mehr Energie in die Pedale treten kann.

Bikewoche Tag 7: – Genusstour 

Zum Abschluss eine Genusstour durchs Goms

Zum Abschluss unserer Bikewoche im Wallis stand am Samstag bewusst keine anspruchsvolle Mountainbike-Tour auf dem Programm, sondern ein gemütlicher Genusstag auf zwei Rädern. Mit dabei war auch Christoph, der für diesen letzten gemeinsamen Tag mit seinem Gravelbike angereist war.

Der Tag begann wie so oft in Tärbinu mit der Abfahrt nach Visp. Dort stiegen wir in den Zug und liessen uns gemütlich bis nach Oberwald bringen. Von dort starteten wir unsere Velotour durchs Goms und folgten der Veloland-Schweiz-Route in Richtung Münster.

Bei angenehmen Bedingungen konnten wir die wunderschöne Landschaft geniessen und die Kilometer ganz entspannt unter die Räder nehmen. In Münster war es dann Zeit für die erste kulinarische Pause. Im Hotel Restaurant Landhauserwartete uns ein geniales Mittagessen. In gemütlicher Runde liessen wir es uns richtig gut gehen und genossen die verdiente Stärkung.

Doch damit war der kulinarische Teil des Tages noch lange nicht abgeschlossen. Für das Dessert hiess es zunächst wieder: ab auf die Bikes! Weiter ging es bis nach Reckingen, wo wir im Geissgädi bei feinem Kuchen nochmals eine Pause einlegten. Genau so hatten wir uns unseren Genusstag vorgestellt!

Anschliessend führte uns die Route weiter durch das Goms bis nach Blitzingen. Dort stand die letzte Einkehr des Tages auf dem Programm. Bei einem letzten Getränk liessen wir die Tour und gleichzeitig die gesamte Bikewoche nochmals Revue passieren.

Für die Rückfahrt bestiegen wir schliesslich die Matterhorn Gotthard Bahn. In Visp trennten sich dann unsere Wege: Christoph und Chrigu traten die Heimreise an, während Irene und Remo mit dem Zug zurück nach Tärbinu fuhren.

Damit ging eine weitere super Bikewoche im Wallis zu Ende. Viele Kilometer, abwechslungsreiche Trails, wunderbare Landschaften, feines Essen und Trinken und vor allem die gemeinsamen Erlebnisse machten die Woche zu einem rundum gelungenen Erlebnis.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren – und auf ein Wiedersehen auf den nächsten Trails!

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