Herbstweekend in den Vogesen 2026

1. Tag
Individuelle Anreise und Start in Turckheim
Am Freitag, 11. September 2026, reisen die sechs Teilnehmer individuell zum Herbstweekend in den Vogesen an. Hilde und Klaus, Chantal und Lukas sowie Irene und Remo treffen mit ihren PW beim Hotel Les Portes de la Vallée in Turckheim ein. Nach der Begrüssung werden die Bikes bereitgemacht und schon bald sitzen alle startklar im Sattel.
Zum Auftakt geht es angenehm flach los. Entlang der schönen Landschaft fahren wir Richtung Munster, wo der Charakter unserer Tagestour schlagartig ändert. Ab hier beginnt der lange und teilweise steile Aufstieg hinauf in die Vogesen.
Mittagspause in der Ferme Kahlenwasen
Nach den ersten anspruchsvollen Höhenmetern erreichen wir die Ferme Kahlenwasen. Genau der richtige Zeitpunkt für eine ausgiebige Mittagsrast! Wir lassen es uns mit feinen regionalen Köstlichkeiten gutgehen und stärken uns für den nächsten Abschnitt.
Denn nach der Mittagspause wartet mit dem Aufstieg zum Petit Ballon gleich die nächste Herausforderung. Oben angekommen, werden wir für die Anstrengung mehr als belohnt: Ein grandioser 360-Grad-Panoramablick eröffnet sich über die Vogesen und weit ins umliegende Land.
Trailspass vom Feinsten
Jetzt wird es Zeit, die Protektoren anzuziehen. Was danach folgt, überrascht uns alle. Die erste Abfahrt hat es in sich – und bereits nach wenigen Metern wird klar, dass die Vogesen für Mountainbiker einiges zu bieten haben.
Die Trails sind unglaublich abwechslungsreich. Wurzelpassagen, technische Abschnitte, schnelle Stücke und immer wieder wunderschöne Ausblicke wechseln sich ab. Eigentlich ist alles dabei, was das Mountainbike-Herz begehrt. Die Begeisterung in der Gruppe ist entsprechend gross.
In Soultzbach-les-Bains angekommen, könnten wir die Tagestour eigentlich langsam ausklingen lassen. Doch der Blick auf den geplanten Zusatzloop zur Hohlandsbourg lässt uns nochmals schwach werden. Kurzerhand nehmen wir auch diesen unter die Stollen.
Der zusätzliche Aufstieg kostet zwar nochmals einige Körner, doch auch diesmal werden wir dafür bestens belohnt. Weitere tolle Singletrails und schöne Aussichten warten auf uns, bevor wir schliesslich wieder in Richtung Tal fahren.
Zurück nach Turckheim
Zum Abschluss führt uns eine kurze, gemütliche Fahrt durch die Ebene zurück nach Turckheim. Im Hotel angekommen, stossen wir zunächst auf den vergangenen Geburtstag von Hilde an – natürlich mit einem feinen Crémant d’Alsace.
Danach verabschieden wir Chantal und Lukas, die sich bereits wieder auf den Heimweg machen. Die übrigen vier beziehen ihre Zimmer und machen sich anschliessend zu Fuss auf den Weg ins Zentrum von Turckheim.
Dort lassen wir diesen erlebnisreichen ersten Tag bei einem wunderbaren Abendessen gemütlich ausklingen. Die ersten Kilometer, die Höhenmeter und vor allem die vielen tollen Trails haben bereits deutlich gemacht: Dieses Herbstweekend in den Vogesen hat einiges zu bieten!
2. Tag
Frühstück und Aufbruch
Nach einem feinen Frühstück im Hotel starten wir gut gestärkt in unseren zweiten Tag. Die ersten Kilometer führen uns erneut auf dem gleichen Weg Richtung Munster. Doch in Gunsbach verlassen wir die gestrige Route und biegen ab.
Nun beginnt ein langer und teilweise steiler Aufstieg. Kurve um Kurve gewinnen wir an Höhe, bis wir schliesslich den Barrenkopf erreichen.
Auf den Spuren des Ersten Weltkriegs
Oben angekommen, erwartet uns eine eindrückliche Überraschung. Vor uns liegen zahlreiche Krater, die noch heute von einer wichtigen Frontlinie des Ersten Weltkriegs zeugen. Die Spuren dieser bewegten Geschichte sind hier mitten in der Natur deutlich sichtbar und lassen uns kurz innehalten.
Danach geht es wieder aufs Bike. Der Weg Richtung Ferme Glasborn führt uns über einen Abschnitt, der sich beinahe wie ein natürlicher Pumptrack fahren lässt. Ein abwechslungsreiches Auf und Ab, das bei uns für entsprechend viel Freude sorgt.
Bei der Ferme Glasborn angekommen, müssen wir allerdings feststellen, dass dort alles ausgebucht ist. Kein Problem – wir disponieren kurzerhand um und nehmen Kurs auf die Ferme-Auberge Musmiss.
Ein Glücksfall: Ferme-Auberge Musmiss
Wie sich bald herausstellt, ist diese spontane Planänderung ein echter Glücksfall. Die Ferme-Auberge Musmiss ist deutlich kleiner und wirkt sehr authentisch. Vor allem aber überzeugt uns das hervorragende Essen. In gemütlicher Atmosphäre geniessen wir die regionalen Spezialitäten und stärken uns für den weiteren Verlauf unserer Tour.
Danach geht es wieder bergauf. Unser nächstes Ziel ist ein Denkmal, das an die Kämpfe des Grabenkriegs erinnert. Besonders eindrücklich ist der dazugehörige riesige Soldatenfriedhof mit mehr als 2’400 Kreuzen. Ein stiller und bewegender Ort, der uns einmal mehr vor Augen führt, welche Geschichte diese Landschaft in sich trägt.
Über den Grat Richtung Trois-Épis
Von hier an führt unsere Route im stetigen Auf und Ab über einen wunderschönen Gratweg Richtung Trois-Épis. Die Strecke bietet immer wieder tolle Ausblicke und abwechslungsreiche Trails. Nach den bisherigen Aufstiegen kommen die kurzen Gegenanstiege zwar immer wieder mit einem gewissen Kraftaufwand daher, doch die Freude am Fahren überwiegt.
Unterwegs legen wir in der Auberge Obschel noch einen gemütlichen Zwischenhalt ein. Ein feiner Kaffee und ein köstliches Dessert sorgen für eine willkommene Stärkung – und natürlich bleibt auch Zeit für einen gemütlichen Austausch.
Trailspass zurück nach Turckheim
In Trois-Épis angekommen, wartet zum Abschluss nochmals ein besonderes Highlight auf uns: der von Locals gebaute Trail Schwalmala.
Was für ein Finale! Auf abwechslungsreichen Trails geht es zurück Richtung Turckheim. Noch einmal kommen wir voll auf unsere Kosten und geniessen die letzte Abfahrt dieses abwechslungsreichen Tages.
Zurück in Turckheim gönnen wir uns zuerst ein feines Glace. Danach darf natürlich auch der Apéro nicht fehlen. Bevor wir schliesslich ins Hotel zurückkehren, lassen wir den Abend bei einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen ausklingen.
Erst danach geht es zurück ins Hotel. Ein langer, abwechslungsreicher und erlebnisreicher Tag geht zu Ende – geprägt von sportlichen Herausforderungen, eindrücklicher Geschichte, tollen Trails und vielen genussvollen Momenten.
3. Tag
Frühstück, Packen und eine überraschende Entdeckung
Nach dem Frühstück heisst es am Sonntag bereits wieder packen. Die Zimmer werden geräumt, das Gepäck in den Autos verstaut und die Bikes für unsere letzte Tour dieses Herbstweekends bereitgemacht.
In der vergangenen Nacht war es zeitweise enorm laut. Fast so, als würde direkt vor unserem Hotel ein Autorennen stattfinden. Woher dieser Lärm wohl gekommen ist, erfahren wir schon bald.
Als wir uns auf den geplanten Aufstieg Richtung Trois-Épis machen wollen, wird das Rätsel gelöst: In der Region findet ein Bergrennen statt. Unsere geplante Route ist deshalb nicht befahrbar und wir müssen kurzfristig eine Alternative suchen.
Dabei begegnen uns immer wieder zahlreiche Rennwagen, die nach ihren Läufen auf dem Rückweg zum Start sind. Eine durchaus spezielle Begleiterscheinung unserer morgendlichen Tour!
Monument Galtz und grandiose Aussicht
Über die alternative Route erreichen wir schliesslich Trois-Épis und fahren weiter zum Monument Galtz. Neben der eindrücklichen Jesus-Statue erinnert hier auch ein Denkmal an die gefallenen Soldaten.
Noch eindrücklicher ist jedoch die Aussicht. Bei klarer Sicht reicht der Blick weit über die Vogesen hinaus bis zu den Alpen. Ein wunderschöner Ort, um nochmals innezuhalten und die Landschaft zu geniessen.
Danach wartet die erste Abfahrt des Tages auf uns. Mit viel Freude geht es hinunter Richtung Ammerschwihr.
Auf schattigen Forstwegen
In Ammerschwihr beginnt bereits der nächste Aufstieg. Diesmal führt uns die Route über schattige Forstwege angenehm durch den Wald. Nach den bisherigen Tagen in den Vogesen geniessen wir die ruhige Atmosphäre und die angenehmen Temperaturen im Wald.
Oben angekommen, ist es Zeit für unsere Mittagsrast. Wir packen die zuvor gekauften Lunchs aus und geniessen eine gemütliche Pause mitten in der Natur.
Gut gestärkt nehmen wir danach die zweite Abfahrt des Tages in Angriff. Doch auch diese endet nicht im Tal für lange – schon bald steht der dritte und letzte Aufstieg auf dem Programm.
Gemeinsam den letzten Aufstieg bewältigen
Der letzte Anstieg hat es nochmals in sich. Die Beine sind nach drei Tagen mit vielen Höhenmetern und Trails verständlicherweise nicht mehr ganz frisch.
Da kommt unsere Unterstützung gerade recht: Klaus und ich helfen den beiden Bio-Bikerinnen mit unserem Avinox Power über die letzten schwierigen Passagen des Aufstiegs. Gemeinsam erreichen wir schliesslich auch diesen letzten Gipfel.
Nun ist es geschafft – vor uns liegt die dritte und letzte Abfahrt des Herbstweekends!
Über Kaysersberg zurück nach Turckheim
Die Abfahrt führt uns hinunter nach Kaysersberg. Bevor wir die letzten Kilometer unter die Räder nehmen, gönnen wir uns noch eine kurze Rundfahrt durch das wunderschöne Städtchen. Kaysersberg ist nicht nur für seine malerischen Gassen bekannt, sondern auch der Geburtsort von Albert Schweitzer.
Anschliessend geht es auf dem Veloweg durch ein regelrechtes Meer von Reben zurück nach Turckheim. Die letzten Kilometer dieses Herbstweekends sind nochmals ein Genuss. Wir lassen die schöne Landschaft auf uns wirken und geniessen die Fahrt zurück zum Ausgangspunkt.
In Turckheim angekommen, darf zum Abschluss natürlich eines nicht fehlen: ein feines Glace!
Danach heisst es Bikes verladen, Gepäck verstauen und Abschied nehmen. Wir treten mit unseren PW die Heimreise an.
Ein vorläufiger Abschied
Damit geht ein wunderschönes Herbstweekend der Blauen Biker zu Ende. Drei Tage voller sportlicher Herausforderungen, abwechslungsreicher Trails, beeindruckender Landschaften, kulinarischer Genüsse und vor allem gemeinsamer Erlebnisse liegen hinter uns.
Leider ist dies vorerst auch das letzte Herbstweekend der Blauen Biker. Aufgrund der zu wenigen Anmeldungen werden wir diesen Anlass für ein paar Jahre pausieren.
Wir haben in diesen drei Tagen ein fantastisches neues Bikegebiet entdeckt, das sich auch bestens für Tagestouren während der Saison eignet. Es gibt noch vieles zu entdecken – und so werden die Vogesen wohl auch in Zukunft immer wieder ein Ziel für unsere Bikes sein.



















































































