Biketour Walegg – Bannalp

Und ach in diesem Jahr dient uns für die zweite Juni Tour die Zentralschweiz als Austragungsort. Sieben Personen haben sich für dieseTour angemeldet, wobei Martin erst in Luzern zu uns stösst. Von dort aus fahren wir mit dem Regionalzug nach Engelberg. Dort geht es nach einer kurzen Strecke in der Ebene nur noch in eine Richtung – nach oben. Zum Glück sind die Temperaturen noch in einem angenehmen Bereich und nicht wie in den letzten Tagen jenseits der 30 Grad Grenze. Der Weg führt teilweise leicht, aber immer auch wieder stärker steigend bis zur Walenalp und je höher wir steigen, umso mehr wird der Blick auf das super Panorama frei. Die Berge rings um Engelberg sowie der Blick Richtung Vierwaldstätter See und wir geniessen die klare sowie wolkenlose Sicht. Bei der Walenalp angekommen stärken wir uns mit etwas kühlen zu trinken für den weiteren Teil der Tour. Der Älpler gibt uns, nebst den kühlen Getränken,  feines süsses Gepäck zur Stärkung. Danach geht es auf einem Singletrail hoch bis zur Walegg und die knappen 300 Höhenmeter haben es in sich und verlangen konditionell, aber an gewissen Stellen auch technisch einiges von uns. Die Temperatur wird nun förmlich spürbar und unsere Lungen wie auch Muskeln werden gefordert. Bevor wir uns auf die Abfahrt durch die Walengräben machen, ziehen wir noch die Protektoren über und geniessen nochmals das super Panorama. Nun geht es auf die Abfahrt, welche den Blick auf den Trail fokussiert, denn an einigen Stellen ist vollste Konzentration gefragt, da ein Sturz fatale Folgen hätte. Auf dem halben Weg zur Alp Oberfeld begegnen uns die Geissen von dort auf dem Trail. Deshalb machen wir eine kurze Pause und lassen einige von ihnen, welche uns nicht oberhalb des Wegs kreuzen wollen vorbei. Es sind sehr neugierige Zeitgenossen und beschnuppern uns wie auch die Bikes intensiv und eine fängt mit dem Lenker von Lukas Bike einen Hörnerkampf an, verliert jedoch nach einer kurzen Weile das Interesse am statischen Gegner. So können wir uns auf den zweiten Teil der Abfahrt machen und kommen mit riesen Smileys auf der Alp Oberfeld an. Hier ist der Mittagsrast eingeplant und wir werden mit diversen Köstlichkeiten aus der Produktion des Alpbetriebs verwöhnt. So gestärkt machen wir uns auf den weiteren Teil der Tour und der erste Teil der Abfahrt führt noch über zwei drei Schneefelder, welche eine willkommene Abkühlung bringen. Nun wird erneut der Blick zum Bannalpsee frei und auf einem Singeltrail oberhalb dieses smaragdgrünen See fahren wir zur Unerstafel und danach auf dem Alpweg zur Kreuzhütte. Ab jetzt folgt der Singletrail zur Haghütte und dieser fordert nochmals unsere vollste Konzentration wie auch unsere Technik. Einige Stellen sind mit unserem Können nicht fahrbar und verlangen Trial Kenntnisse. Trotzdem macht der Trail Spass und der Rest bis Oberrickenbach lässt fast schon flowige Gefühle aufkommen. Nun folgt wieder Teer und auf der Hauptstrasse geht es Richtung Wolfenschiessen und da unser Guide den Einstieg in den Wanderweg verpasst fahren wir auf der Hauptstrasse bis ins Tal. So verpassen wir 150 Höhenmeter auf einem Trail, dafür legen wir die Latte in Sachen beste Durchschnittsgeschwindigkeit pro Kilometer ziemlich hoch und sind zeitlich für den Zug in Stans gut gerüstet. Dort reicht es noch für ein Eis und etwas kühles zum Trinken zu kaufen und schon sind wir auf dem Weg nach Luzern. Bevor wir dort eintreffen verabschieden wir uns von Martin, denn die Verspätung des Zugs verlangt einen Sprinteinsatz für den Anschlusszug nach Basel. Knapp reicht es uns darauf und kurz vor sechs Uhr kommen wir in Basel an. Eine geniale Biketour geht so zu Ende und wir freuen uns bereits auf die nächste bei Kaiserwetter. Vier von den Teilnehmern gehen dann noch in den Jubiläumsanlass von Restaurant Rebstock und feiern bei kühlen Bier, feinem Roséwein und genügend zu Essen das 145 jährige Jubiläum. Was für ein Tag!

Hier noch einige Eindrücke des Tages: