24 h Tour ans Meer

Zwei Blauen Biker und zwei „Gümmeler-Kollegen“ stellen sich der Herausforderung der 24 h Fahrt ans Meer, welche von Thömus auf Grund der Firmenjubiläums „25 Jahre Thömus“ organisiert wird. Die Zusage zur Rennrad-Tour ans Meer hat der eine der Blauen Biker zusammen mit einem der Gümmeler-Kollegen bei Markus Binggeli nach zwei/drei Bier am Weihnachtsmarkt in Basel gemacht. Doch wie sagt man so schön, beim geselligen Zusammensitzen entstehen die besten Ideen ;o). Beim Eintreffen in Oberried regnet es verhalten, aber die Prognossen versprechen nichts Gutes. Als erstes werden Schutzbleche montiert, da der Hintermann (oder -frau) sonst wohl kaum freie Sicht hätte und die Unfallgefahr zu gross ist. Um 13.00 Uhr fällt der Startschuss und bei ziemlich dichtem Regenfall starten wir mit der Gruppe 2 zum Abenteuer Nonstop ans Meer. Nach guten zehn Minuten hört es auf zu regnen und wir bleiben nun mehr oder weniger vom Regen verschont. Unser Belgleitfahrzeug mit Martina und Christian ist immer in der Nähe und sobald jemand etwas benötigt, stehen sie bereit – an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an die zwei! Ihr habt uns die Tour um einiges angenehmer gemacht. In Fribourg machen wir die erste kurze Rast und können uns von dem umfassenden Angebot an Essen und Trinken aus dem Begleitfahrzeug zu schaffen machen. An alles wurde gedacht und man weiss gar nicht wo Anfangen und Aufhören. So geht es dann noch so einige Male während der gesamten Fahrt und es macht den Eindruck, dass der Bestand im Fahrzeug nicht kleiner wird. Gegen Abend erreichen wir Martigny, wo der eine der drei Luxus-Reisebus mit dem Anhänger und dem Abendessen bereits auf uns wartet. Nach dem Essen heisst es sich für die Fahrt über den grossen Sankt Bernhard sowie die Nachtfahrt bereit zu machen. Weniger Bekleidung, Leuchtwesten und Licht ist angesagt und so machen wir uns auf den Weg hoch zum Übergang der Tour nach Italien. Auch auf diesem Teilstück haben wir jederzeit die Möglichkeit uns aus dem Belgleitfahrzeug zu Verpflegen oder Bekleidung / Ausrüstung zu holen oder abzugeben. Um elf Uhr erreichen wir dann den Pass, nicht ganz ohne beissen, aber oben ist alles schnell vergessen. Denn drinnen wartet trockene und warme Kleidung sowie warmes Essen und Trinken. Gegen Mitternacht steht die Abfahrt nach Aosta an und draussen ist es so richtig unwirklich: stürmige Böen, Graupel, Nebel und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Was für ein Start in die Talfahrt, doch nach kurzer Zeit trocknet die Strasse ab, der Nebel ist weg und der Wind auch. Jetzt kommen wir schnell vorwärts und schon bald sind wir in Aosta angekommen. Nun wird das Zwiebelprinzip angewendet und von jetzt an geht es in der Windschattenformation ziemlich schnell Richtung Po-Ebene. In Ivrea warten wir dann auf den zweiten Luxus-Reisebus mit dem Morgenessen. Ein Team nach dem anderen fährt auf dem Parkplatz und kurz darauf erscheint auch das Morgenessen. Hier legen sich die einen auch für ein paar Minuten hin. Nach gut einer Stunde fahren wir wieder los und jetzt kündigt sich so langsam der Tag an. Die aufgehende Sonne gepaart mit dem Verdauen des Morgenessens macht so einigen zu schaffen und der eine oder andere kämpft mit der Müdigkeit. Als die ersten über Sekundenschlaf klagen, steht auch schon das Begleitfahrzeug mit Coffein-Shots bereit. Was für ein Timing und so geht es kurz darauf wieder weiter. Via Livorno Ferraris, Casa Coppa, Asti erreichen wir Acqui Terme – der Mittagsrast wartet bei gleisender Sonne auf uns. Nach der Stärkung heisst es nochmals Bekleidung reduzieren, denn jetzt warten die knappen siebzig Kilometer auf uns. Mit dieser motivierenden Kunde schwingen wir uns wieder auf die Räder und fahren los. Jetzt ist nochmals Ausdauer und Kraft gefragt, denn wir steigen nochmals über einen Pass, bevor es dann hinunter ans Meer geht. Und um 14.30 Uhr ist es geschafft: Varazze! Im Yachthafen erwartet uns die Staff von Thömus mit einem kalten Bier zur Zieleinfahrt. Und das Buffet im Yacht-Club lässt keine Wünsche offen – alles was man sich vorstellen kann (und vor allem keine Isotonischen Getränke und Kraftriegel mehr ;o))! Dazwischen noch das Finisher Foto und der Sprung ins Meer! Was will man mehr? Ein bisschen ungläubig über das Erreichte lassen wir uns mit feinem Essen und Trinken in die Lounge fallen, geniessen den Blick aufs Meer und schwelgen in Erinnerungen an die Tour zum Meer! Am Abend wartet dann noch das Barbecue im Hotel auf uns, nachdem Nino die Goldmedaille in Rio geholt hat. Einfach nur genial! Ein riesige Dankeschön an Thömu und seine Crew – ihr seid der Hammer! Wir freuen uns bereits aufs nächste Mal.