Balmberg

In diesem Jahr entscheiden wir uns gegen eine Tour in der Zentral- oder Innerschweiz. Der Grund liegt darin, dass wir in Zukunft auch Touren in der näheren Umgebung der Nordwestschweiz suchen und anbieten wollen. So entfallen lange An- und Rückreisezeiten und wir sind sicher, dass wir so die eine oder andere lohnende Unbekannte entdecken werden. Den Start machen wir mit einer, nicht ganz unbekannten, Tour mit Zielort Solothurn. Der Ausgangspunkt ist jedoch, nicht wie gewohnt Oensingen, sonder Niederbipp. Diese Tour war, mit kleinen Änderungen, über Jahre der Hinweg zu den Bike Days in Solothurn. Vier Blauen Biker starten bei Nebel (ist schon Herbst?) am Bahnhof und kehren zuerst für einen Kaffee in einer Bäckerei vor Ort ein. Danach starten wir mit dem ersten Teil der Tour, welcher wie gewohnt hier nur in eine Richtung geht – nach oben. Ab Niederbipp klettern wir auf Teerstrassen via Wolfisberg, Rumisberg und Farnern hoch bis zu einem wunderbaren Aussichtspunkt „Bättlerchuchi“. Etwas gutes hat die Fahrt nach oben, je höher wir kommen, desto lichter wird der Nebel und schon bald wir der Blick bis zu den Alpen frei. Oben angekommen geniessen wir den Panoramablick und freuen uns auf den Rest der Tour. Auf Grund der Trailverhältnisse – nass und extrem rutschig, entschliessen wir uns via Forstwegen weiterzufahren. Kurze Zeit später erreichen wir das hintere Hofbergli, wo es zum ersten Mal auf Trails und nach unten geht. Zwar nur ein kurzes Stück, aber auf Grund der Verhältnisse nicht ganz ohne. Die Wurzeln sowie der Jurastein fordern unsere Technik und verlangen vollste Aufmerksamkeit. Nach knappen zweihundert Tiefenmetern geht es dann wieder nach oben. Jetzt stehen der vordere, mittlere und obere Balmberg auf dem Menüplan. Meter für Meter kommen wir unserem Zwischenziel näher und kurz nach dem Mittag können wir in der Nàhe des Skiliftes unsere mitgebrachten Lunchs geniessen. Bei warmen Temperaturen und eitel Sonnenschein liegen wir in der Wiese und lassen es uns gut gehen. Zum Dessert folgt der Schlussaufstieg zum Weissenstein. Diese zweihundert Höhenmeter sind nicht ganz ohne, da das Mittagessen noch nicht vollkommen verdaut ist. Doch mit dem Wissen was darauf folgt sowie den Schatten durch den Wald, geht dies ohne grosse Probleme. Nach dem Überziehen der Protektoren starten wir dann mit der Abfahrt Richtung Oberdorf. Bis zum Nesselboden fahren wir auf Trails und Forstwegen. Dort angekommen entdecken wir die frisch angelegte Bikepiste. Jedoch sind wir uns nicht sicher, ob diese schon fertig ist. Unter dem Motto, probieren ist besser als studieren starten wir den Test. Bald wird uns klar, dass diese Piste noch nicht fertig ist und der Regen der letzten Tage so einiges mit dem Terrain gemacht hat. Bald ist nichts mehr von den Stollen der Reifen zu sehen und wir gleiten den Trail hinunter. Wenig später finden wir auf den Wanderweg zurück und viel zu schnell spuckt und dieser in Oberdorf bei der Bahnstation wieder aus. Auf der Hauptstrasse geht es Richtung Solothurn und am Ufer der Aare geniessen wir eine frische Abkühlung. Danach geht es mit der S-Bahn zurück nach Basel – ein durchaus lohnenswerte Tour in der näheren Region geht zu Ende und wir freuen uns auf weitere. Vielleicht das nächste Mal auch mit Dir.

Hier noch einige Eindrücke der Tour: