Berneroberland

 

Erneut führt uns die erste Juni-Tour ins Berneroberland. Nachdem uns in den letzten Jahren mehrmals den Niesen als Austragungsort gedient hat, geht es jetzt ins Simmental.  Sieben der zehn Blauen Biker reisen mit dem Zug nach Zweisimmen und die restlichen drei mit den Autos. Gegen zehn Uhr fahren wir auf dem Veloweg nach Lenk und fahren uns auf der Fläche ein. Ab Lenk ändert dann die Richtung von vertikal in horizontal und wir sind über den wolkenverhangenen Himmel nicht böse. Es erwartet uns ein Aufstieg von zirka 1’000 Höhenmetern bis zum Betelberg. Je höher wir kommen desto mehr stellt sich, auf Grund des Blickes auf die Schneefelder, die Frage, ob die geplante Tour durchgeführt werden kann. Doch zuerst liegen noch einige Höhenmeter auf uns und gegen ein Uhr erreichen wir den Platz leicht unterhalb der Bergstation Betelberg für die Mittagspause. Teilweise drückt die Sonne mit ihren Strahlen durchs Gewölke und wir raten über den Ausgang des des Schauspiels. Chrigu will danach den Weg Richtung Stübleni ein Stück fahren, um die Schneesituation besser zu beurteilen. Gleich nach der Bergstation Betelberg queren wir ein zwei Schneefelder, aber der Blick auf die Südseite zeigt eine positive Entwicklung. Und als wir zwei entgegenkommende Wanderer betreffend der vorherrschenden Schneesituation fragen ist es klar, wir können die Tour wie von Chrigu geplant durchführen. Dazu gesellt sich noch ein weiteres Highlight: vier der Teilnehmer können auf dem steilen Zwischenstück ihre neuen PeakRider ausprobieren! Beim ersten Mal benötigt das Montieren noch ein bisschen Zeit und Mithilfe, aber nachdem das Bike auf dem Rucksack eingehängt ist stellt sich sofort das Aha-Erlebniss ein. Es zeigt sich umgehend, dass es sich um eine super Erfindung und einen guten Kauf in Sachen Bike-Schultern handelt. Oben angekommen wird der Blick auf die bevorstehende Abfahrt frei und es wird schnell klar, es hat sich gelohnt und wird grossen Spass machen. Der Trail hinunter nach Lenk bietet alles, was sich ein Biker von einer Abfahrt wünscht: technisch, verblockt, ausgesetzt, steil und flowig – alles ist dabei! Viel zu schnell erreichen wir Lenk, jedoch das Erlebte wird noch einige Zeit nachwirken und mit diesem Gefühl rollen wir zurück nach Zweisimmen. Knappe Zeit später sitzen wir wieder im Zug, oder im Auto auf dem Weg zurück nach Hause. Eine super Tour in Erinnerung und glücklich über das Erlebte, was will man mehr? Vielen Dank an Chrigu und bis zum nächsten Mal.

Hier noch Bilder des Tages: