Auffahrtsweekend

Mittwoch, 9. Mai 2018

Hilde, Irene, Daniel, Lukas, Martin und Remo reisen mit dem PW und Bike Anhänger nach Martigny. Chrigu und Daniel reisen mit der SBB an und entgehen so dem Stau rings um Basel und kommen fast gleichzeitig im Hotel Boutique an. Dort stellen wir unsere Bikes im Konferenzraum ab, was für ein nobler Ort für unsere Räder! Noch ein kleiner Imbiss sowie die Besprechung der Tour des Donnerstags und dann geht es ab ins Bett.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Auf Grund der Wettersituation entschliessen wir uns mit dem Zug nach Sierre zu fahren. Dort geht es mit den Bikes zur Gondelbahn, mit welcher wir nach Vercorin fahren. Ab jetzt ist keine fremde Hilfe mehr für die Höhenmeter vorhanden und so fahren wir die Tour entlang der Südseite des Rhonetals Richtung Nax. Dort fahren wir auf dem unteren Teil des Brazilian hinunter ins Tal und dort der Rhone entlang zurück bis nach Sion. In Sion genehmigen wir uns einen Apéro, bevor wir mit dem Zug wieder zurück nach Martigny fahren. Den Abend verbringen wir im Hotel und geniessen ein feines Abendessen, bevor wir gestärkt und müde ins Bett gehen.

Freitag, 11. Mai 2018

Der Freitag startet mit typischen Wallis Wetter – Sonnenschein und warme Temperaturen. Nach einer flachen Einfahrstrecke geht es ab Fully nur noch in eine Richtung und dies immer steiler. Zusammen mit der Sonneneinstrahlung kommen wir ziemlich ins Schwitzen, doch das Panorama, welches Meter für Meter schöner wird, entschädigt für die Strapazen. Oben angekommen geniessen wir neben dem genialen Blick, den wärmenden Sonnenstrahlen auch das mitgebrachte Essen und freuen uns auf die anstehende Abfahrt. Es zeigt sich schnell, jeder Höhenmeter hat sich gelohnt und viel zu schnell sind wir wieder im Talgrund. Mit Rückenwind geht es zurück nach Martigny direkt in die Gelateria, von dort zum kühlen Bier und darauf ab zum Abendessen. Mit vielen tollen Eindrücken fahren wir dann zurück ins Hotel und besprechen den morgigen Tag, denn wir leider ohne Daniel verbringen, da er bereits am Samstagmorgen zurückreisen muss.

Samstag, 12. Mai 2018

Auch der Samstag empfängt uns mit Kaiserwetter und nach der Stärkung beim Morgenbuffet verabschieden wir uns bei Daniel. Dann geht es mit den Bikes das Rhonetal hinunter und auf die Gondelbahn nach Champex. Diese teilen wir uns mit einem Downhill-Biker. Doch oben trennen sich unsere Wege oder vielmehr die Richtungen. Bei ihm nach unten und bei uns nach oben. Nach einem kurzen Verfahren und dazu gehörenden Kletterpartien sind wir wieder auf dem richtigen Trail und so geht es weiter auf unserer heutigen Tour. Gegen ein Uhr erreichen wir den Ausgangspunkt der heutigen Abfahrt und stärken uns mit dem mitgebrachten Essen im Sonnenschein. Danach die Protektoren übergezogen und schon geht es wieder Richtung Tal. Auch heute ein Leckerbissen und wie gewohnt viel zu schnell sind wir unten. Erneut trägt uns der Rückenwind hoch nach Martigny und wieder ist es Zeit für die Gelateria und danach ein kühles Bier. Was für ein Abschluss einer super Biketour. Nun geht es zurück ins Hotel und dort verlässt uns der Edeltourenguide Chrigu. Nach dem Duschen gehen wir zu Fuss ins Zentrum von Martigny für ein feines Geisskäse Fondue sowie Raclette im Cafe du Midi. Dann noch das obligate Dessert in der fliegenden Kuh, bevor wir kulinarisch verwöhnt den Heimweg antreten.

Sonntag, 13. Mai 2018

Am Sonntag haben wir noch ein Geburtstagskind mit dabei – Irene wird xy Jahre alt und so geniessen wir das Morgenessen ein bisschen intensiver. Danach verladen wir das Gepäck in den Anhänger und machen uns danach auf den Weg zu unserer letzten Tour des Weekends. Zuerst fahren wir durch Martigny Richtung Le Bourg und ab dann geht es wieder nur in eine Richtung – nach oben. Das Wetter zeigt sich heute nicht von der gewohnten Seite und der Himmel ist ziemlich Wolken verhangen und dazu bläst noch eine steife Brise! Manchmal treffen uns ein paar Tropfen Regen und je länger je mehr bewegen wir uns in den tiefen Wolkenfetzen. Gegen Mittag erreichen wir Col des Planches und kehren dort bei der Alpage Col des Planches ein. Leider haben sie noch nicht offiziell geöffnet und so können wir unser Mittagessen nur kaufen und selber rüsten. Doch es schmeckt auch so sehr fein, abgesehen von den fast winterlichen Temperaturen. Leicht unterkühlt streifen wir unsere Protektoren über (welche uns auch wärmen) und starten in die Abfahrt zurück nach Martigny. Und was für eine, der Start verspricht so einiges und wir lassen es anfänglich fliegen. Doch ab zirka der Mitte der Distanz geht es dann so richtig zur Sache, der Trail wird immer steiler, ausgesetzter und schmaler. In Verbindung mit den kühlen Temperaturen und dem von den Wintermonaten verunreinigten Trail eine Herausforderung. Die unzähligen Spitzkehren fordern uns so einiges ab und es wird uns bewusst, wir haben noch Luft nach oben. Zum Schluss erwartet uns ein Suonentrail zurück nach Martigny und um 15.00 Uhr fahren wir mit PW und Anhänger wieder zurück nach Hause. Alles in allem wieder ein super Auffahrtsweekend im Wallis und wir werden wohl wieder kommen.

Hier noch einige Eindrücke der vier Tage: